Freitag, 30. März 2018

O-Werk - Innovations Campus | In Planung

Am 4 Oktober 2016 wurden auf der Expo Real München die Pläne für das ehemalige Opel Verwaltungsgebäude vorgestellt. Demnach soll der Bürobau zu einem Innovation Campus entwickelt werden. Auch einen Namen gibt es bereits. Das Projekt wird als ''O-Werk'' vermarktet. Hier die Pressemitteilung dazu:

Die Bochum Perspektive 2022 hat mit der Landmarken AG einen kompetenten Entwicklungspartner gefunden, um das markanteste Gebäude auf Mark 51°7, dem ehemaligen Opel-Werksgelände im Stadtteil Laer, neu zu nutzen. Der Projektentwickler kauft das ehemalige Verwaltungsgebäude des Werkes. In der weithin sichtbaren Landmarke sollen nach dem Willen der Planer Co-Working-Flächen und Büros mit flexiblen Grundrissen, Hörsäle sowie Werkstätten, Technik- und Ausstellungsflächen entstehen.

Bereits am vergangenen Donnerstag, 29. September, wurde der Kaufvertrag für das 23.000 Quadratmeter große Grundstück mit dem früheren Verwaltungsgebäude unterzeichnet. Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Land-marken-Vorstand Norbert Hermanns stellten die Pläne für das ehemalige Verwaltungsgebäude am heutigen Dienstag auf der Immobilienmesse Expo Real in München vor.


Der geplante Innovation Campus bietet genügend Raum für Start-Ups und junge Unternehmen, für Gründer und solche, die es werden wollen, um ihre Geschäftsidee voranzutreiben‘‘, sagte Fuchs anlässlich der Vertragsunterzeichnung. In einem zweistufigen Interessenbekundungs- und Bieterverfahren für das Verwaltungsgebäude mit rund 12.000 qm Mietfläche hatte die Landmarken AG zu-sammen mit RKW als Architekten ihr multifunktionales Nutzungskonzept für einen Innovation Campus vorgelegt, in dem Co-Working-Flächen und Büros mit flexiblen Grundrissen, Hörsäle sowie Werkstätten, Technik- und Ausstellungsflä-chen denkbar sind. Abgerundet werden könne das Konzept durch eine Gastronomie, eine Kita, ein Boarding House sowie einen Dachgarten.


„Wir wollen einen Beitrag zum erforderlichen Strukturwandel leisten. Dessen Ergebnis wird ein attraktiver Wirtschaftsstandort mit zahlreichen neuen Arbeitsplätzen sein‘‘, erklärte Landmarken-Vorstand Hermanns. Angestrebt werde ein vielfältiger Mix von Nutzungen rund um das Thema Forschung und Entwicklung. Weitere Mietflächen können in zwei den Bestand flankierenden Neubauten entstehen. Aktuell werde das Konzept vertieft und mit Mietinteressenten gesprochen, um das Projekt zum Erfolg zu führen. „Die Gespräche zur Vermietung der Flächen haben bereits begonnen. Interessenten können sich bei der Landmarken AG melden‘‘, so der Projektentwickler.

 Siehe auch: WAZ - Landmarken AG will Bochumer „O-Werk“ entwickeln



Bilder: Landmarken AG

Update 03.10.2017

Letztes Jahr wurde das ehemalige Opel Verwaltungsgebäude von der Landmarken AG übernommen. In Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro RKW Architektur aus Düsseldorf soll das Gebäude revitalisiert und durch zwei Neubauten ergänzt werden. Wie eine neue Visualiserung zeigt, soll das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes zum großen Teil erhalten werden. Als Innovations-Campus sollen dort Co-Working Flächen für Start-Ups und junge Unternehmen angeboten werden. Die Bauarbeiten sollen noch dieses Jahr beginnen.

Update 28.01.2018 

Noch im ersten Quartal will der Investor den Kaufvertrag für das denkmalgeschützte Gebäude unterzeichnen und darauf hin mit den Umbauarbeiten beginnen. Bereits 2019 sollen die Mieter einziehen können. Bereits jetzt seien Mieter für einen überwiegenden Teil der Fläche von etwa 23 000 Quadratmeter gefunden. Sie stammen aus Bochum und aus der gesamten Region. Es handelt sich dabei um etablierte Unternehmen und keine Start-ups wie zuvor geplant.

Rund 25 Millionen Euro investiert die Landmarken AG in das Gebäude. Die Gebäudehülle werde dabei erhalten bleiben, aber neue Frische bekommen. Innen kündigt der Projektentwickler eine Hightech-Ausstattung für seine Mieter an.

Quelle: WAZ - Im Bochumer O-Werk entstehen 500 Arbeitsplätze

Update 30.03.2018 

Was bereits vermutet wurde, ist nun offiziell bekannt geworden. Die Ruhr-Universität mietet die Hälfte des früheren Opel-Verwaltungsgebäudes in Bochum-Laer und wird damit zum Hauptmieter der Landmarken AG. Die Ruhr-Uni wird wenige Kilometer Luftlinie vor ihrem Campus entfernt ihre Transferaktivitäten bündeln. Auf etwa 5500 Quadratmetern werden unter anderem folgende Einrichtungen einziehen:
  • Centrum für Entrepreneurship
  • Innovation und Transformation (CEIT) der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
  • Akademie der RUB
  • Zentrum für angewandte Pastoralforschung (ZAP)
  • Auf zwei Etagen wird ein „Maker Space / Fab-Lab“ eingerichtet

Fab-Lab steht für Fabrication Laboratory, eine offene Hightech-Werkstatt. „Damit stellt die RUB viel Raum für praxisbezogene Lehrformate zur Verfügung und unterstützt Studierende aller Fachrichtungen auf ihrem Weg zur Unternehmensgründung.

Quelle: WAZ - Ruhr-Uni mietet sich im Bochumer O-Werk ein

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen