Sonntag, 10. September 2017

Neubau ''Innovationszentrum Gesundheitswirtschaft'' | In Bau

Am Tag der Eröffnung der neuen HS-Gesundheit wurde bekannt, dass auf dem Areal des Gesundheitscampus ein Innovationszentrum Gesundheitswirtschaft entstehen soll. Das neue Gebäude wird aus dem Verbund von Kampmann Hörsysteme GmbH und der Contec-Gesellschaft für Organisationsentwicklung realisiert und genutzt werden. Auch das Gesundheits-Netzwerks MedEcon Ruhr soll dort einziehen.

Quellen: WAZ | Lokalkompass


Update 11.10.2016

Die Gesellschafter und Geschäftsführer der bundesweit tätigen Management, Unternehmens- und Personalberatung contec GmbH und der Kampmann Hörsysteme GmbH sind die Initiatoren und Bauherren des neuen Innovationszentrums Gesundheitswirtschaft. Der viergeschossige Neubau mit 2500 qm Nutzfläche wird von Unternehmen genutzt werden, die für Vernetzung und Innovationen stehen und hier unter anderem Telemedizinische Dienstleistungen neu entwickeln. So wird die Kampmann Hörsysteme GmbH neue Formen der Telerehabilitation für Cochlea Implantatträger gemeinsam mit der Hochschule für Gesundheit und der St. Elisabeth Stiftung entwickeln und erproben. Auch die MedEcon Telemedizin GmbH, deren Teleradiologieangebot sich nach ihrer Gründung zum mittlerweile größten Teleradiologieverbund Deutschlands entwickelt hat, siedelt sich hier an.

Zur Entwicklung weiterer Innovationen wird neben der contec GmbH auch die MedEcon GmbH beitragen, deren gemeinsames Interesse die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaft, der Forschung und der Gesundheitsversorgung ist. Mit standortübergreifenden Kooperationen sollen technologische und soziale Innovationen das regionale Gesundheitsmanagement für die Menschen an der Ruhr verbessern und bundesweite Ausstrahlung haben. Ein Beispiel einer solchen gelungenen Kooperation ist die Ansiedelung der Cyberdyne Care Robotics GmbH in Bochum.

Die wissenschaftliche Expertise im Innovationszentrum wird durch das IEGUS Institut für europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft aus Berlin eingebracht, das seine Expertise am Gesundheitscampus ausbaut. Aber auch neue Formen innovativer Bildung für kleine und mittelständische Unternehmen der Sozialwirtschaft im Bereich Gesundheit und Arbeitsschutz für Mitarbeitende sollen hier durch einen weiteren Mieter entwickelt werden. Das Projekt wurde durch die Bochumer TOR5 Architekten geplant und wird auch durch sie umgesetzt.

Der Gründer der contec GmbH, Detlef Friedrich, der an der Bochumer Ruhr-Universität studiert und nach seinem Studium contec in Bochum gegründet hat, freut sich insbesondere, dass der Gesundheitscampus sich so gut entwickelt. Am Standort Bochum war das Unternehmen der erste Mieter auch im BioMedizinZentrum, dessen Konzept sich damit voll bestätigt.

Dirk Kampmann sieht als Geschäftsführer der Kampmann Hörsysteme am Standort Bochum ideale Möglichkeiten gemeinsam mit der Hochschule für Gesundheit neue Angebote zur Verbesserung der Hörgesundheit zu entwickeln und im Markt zu etablieren. Mit MedEcon ist die Gesundheitsregion im Hause gut eingebunden. „Gemeinsam wollen wir auch Projektbüros für neue Ideen und Unternehmen bereitstellen“ sagen die beiden Geschäftsführer des neuen Innovationszentrums Gesundheitswirtschaft, Detlef Friedrich und Dirk Kampmann. Interessenten sind herzlich willkommen.

Pressemitteilung: Gesundheitscampus

Bild: Tor5 Architekten
Baustelle im Januar 2017



Baustelle im Mai 2017


Update 04.07.2017

Bau des Innovationszentrums Gesundheitswirtschaft (IZG) am Gesundheitscampus Bochum schreitet mit großen Schritten voran. Richtfest wurde dafür am 03.07.2017 gefeiert. Verteilt auf 2500 m2 Grundfläche ragen bereits alle vier Stockwerke des neuen IZG auf dem Gesundheitscampus in Bochum-Querenburg in den Himmel. Die Gesellschafter und Geschäftsführer der bundesweit tätigen Management-, Unternehmens- und Personalberatung contec GmbH und der Kampmann Hörsysteme GmbH sind die Initiatoren und Bauherren des neuen Innovationszentrums Gesundheitswirtschaft. Es werden rund 5,5 Mio Euro investiert.

 Pressemitteilung: Neubau in letzten Zügen - Innovationszentrum Gesundheitswirtschaft feiert Richtfest

Siehe auch WAZ: Bochums Gesundheitscampus macht Fortschritte


Baustelle im August 2017

Samstag, 9. September 2017

Neubau Opel Warenverteilzentrum Bochum | Fertig

Opel zieht sich doch nicht ganz aus Bochum zurück: Der Autohersteller will - entgegen bisheriger Aussagen - das Warenverteilzentrum in der Stadt erhalten. In den kommenden Jahren plant der Konzern Investitionen von 60 Millionen Euro in das Zentrum. Dadurch sollen die vorhandenen rund 430 Arbeitsplätze langfristig abgesichert und zusätzlich 265 Ersatzarbeitsplätze geschaffen werden. Die Fahrzeugproduktion endet, wie angekündigt, Ende 2014. Das sind zwei der Eckpunkte eines Sozialtarifvertrags für den Opel-Standort Bochum, auf den sich die IG Metall, der Bochumer Betriebsrat und die Geschäftsleitung geeinigt habe.

Quelle: idr

Update 23.11.2014

Opel gab nun seine Pläne für Bochum bekannt. Geplant ist auf dem Gelände des Getriebewerks (Werk II) bis 2016 die Errichtung eines Erweiterungsbaus für das Warenverteillager. Bis zu 60 Millionen Euro sollen in den Neubau und in die Modernisierung des schon bestehenden Lagers (Werk III) investiert werden. Der neue, 10 bis 13 Meter hohe und 95.000 qm große Hallenneubau, soll bereits 2016 in Betrieb genommen werden.

Die Hälfte der alten Opel-Halle am Werk II wird abgerissen, um Platz für den Neubau zu schaffen. Die restliche Fläche von Werk II soll ebenso wie die Brachflächen von Werk III der Gesellschaft Bochum Perspektive zur Vermarktung angeboten werden. Nicht mehr genutzt werden sollen künftig außerdem noch bestehende Außenlager in Bochum und Herne. Die Belegschaft im Warenveretilzentrum wird von 435 auf 700 Mitarbeiter aufgestockt.

Quelle: WAZ - Opel baut in Bochum auf dem Gelände des Getriebswerks neu


Bild: Copyright: Lutz Leitmann, Presse- und Informationsamt der Stadt Bochum

  • Grün: bestehendes Warenverteillager
  • Blau: Erweiterungsbau des Warenverteillagers
  • Rot: Abriss und Übergabe der Fläche an die Gesellschaft Bochum Perspektive

Update 22.10.2015

Am Standort Bochum betreibt die Adam OPEL AG / Vauxhall das größte Ersatzteillager in Europa. Das Warenverteilzentrum fungiert hier als Zentrallager und übernimmt die Belieferung der Ersatzteillager in Europa und in Übersee. Das heutige Warenverteilzentrum auf Fläche 3 umfasst eine Fläche von ca. 20 ha mit 9 Gebäuden. Im Zwei-Schichtbetrieb erfolgt die Anlieferung von Ersatzteilen mit derzeit ca. 50-60 LKW pro Tag, Hinzu kommen ca. 70-80 LKW, welche das Lager verlassen. Durch die Neuerrichtung des Lagers mit rund 9,57 ha Fläche auf Fläche 2 sichert die Adam OPEL AG in Bochum ca. 700 Arbeitsplätze. Geplant ist, das Ende 2015 / Anfang 2016 mit der Errichtung begonnen wird, der Betrieb soll im Januar 2017 beginnen.



Auf der Fläche drei befindet sich das alte Warenverteilzentrum. Auf Fläche zwei soll der
Erweiterungsbau entstehen. Später könnte das Warenverteilzentrum in einen weiteren Erweiterungsbau komplett auf die Fläche zwei wechseln. Die Fläche drei könnte dann einer anderen Nutzung zugeführt werden. Die Zelte links unten werden abgerissen und als Gewerbeflächen vermarktet. Rechts davon auf der freien Fläche entsteht zu Zeit der neue Ziesak Baumarkt.

Bilder: Adam Opel AG / Quelle: Stadt Bochum

Update 09.02.2017

Ein Jahr nach dem ersten Spatenstich wurde heute am neuen Opel-Warenverteilzentrum in Bochum der Richtkranz aufgezogen. Auf einer Gesamtfläche von rund 200.000 Quadratmetern entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Autowerks der größte Logistikstandort von Opel in Europa. 60 Millionen Euro investiert der Konzern hier.

Der Neubau ergänzt das seit 1966 bestehende "Zentrallager für Ersatzteile und Zubehör". Das neue, hochmoderne Lagerhaus hat eine Länge von über 440 Metern und eine Breite von 210 Metern. Mehr als 100.000 verschiedene Teilepositionen finden hier Platz. Das Warenverteilzentrum liefert Ersatzteile für mehr als 5.500 Händler in Europa. Rund 700 Menschen werden hier arbeiten.

Quelle: idr

Update 09.09.2017 

Opel feiert die Eröffnung seines größten Logistikstandorts in Europa: Das Warenverteilzentrum in Bochum wird am Samstag, 2. September 2017, mit einem Tag der offenen Tür offiziell in Betrieb genommen. Das hochmoderne Warenverteilzentrum liefert Ersatzteile für über elf Millionen Opel-Fahrer in ganz Europa. Mit einer Gesamtfläche von rund 200.000 Quadratmeter entstand im Ortsteil Langendreer die zentrale europäische Drehscheibe für Ersatzteile von Opel in Europa.

Der Neubau mit einer Fläche von 95.000 Quadratmeter ergänzt das seit 1966 bestehende „Zentrallager für Ersatzteile und Zubehör“. Opel ist in mehr als 50 Märkten präsent. Jeden Tag werden in den insgesamt zwölf Standorten zur Ersatzteilversorgung in Europa über 100.000 Bestellvorgänge bearbeitet. Über 2.300 Zulieferunternehmen liefern die Ersatzteile, die in den Warenverteilzentren umgeschlagen werden.

 Pressemitteilung : Opel

Foto: Opel AG

Neubau Empfangsgebäude Eisenbahnmuseum | In Bau

„Ein großer Meilenstein für das größte Eisenbahnmuseum Deutschlands ist erreicht“, freut sich Kulturdezernent Michael Townsend.  Das nationale Städtebauprojekt nimmt jetzt richtig Fahrt auf: Zur Teilnahme an dem Realisierungswettbewerb zum Umbau des Eisenbahnmuseums hatten sich 159 Büros aus ganz Deutschland beworben. 20 Büros wurden ausgelost, 18 Entwürfe lagen nun der Jury vor.

Das 13-köpfige Preisgericht tagte am Donnerstag (26. November) im Ratssaal, um die anonymisierten Beiträge des Realisierungswettbewerbes „Empfangsgebäude mit Museumsbahnsteig für das Eisenbahnmuseum Bochum“ zu beurteilen. Acht Stunden beriet die Jury unter dem Vorsitz von Anett-Maud Joppien aus Frankfurt, Professorin für Entwerfen und Gebäudetechnologie an der Technischen Universität Darmstadt. Gegen 18 Uhr standen die anonym mit den Nummern 2005, 2018 und 2011 gekennzeichneten drei Entwürfe als Sieger fest und das Geheimnis um die Verfasser konnte durch Öffnung der  verschlossenen Umschläge mit den Namen gelüftet werden.

Der erste Preis in Höhe von 10.000 Euro geht an Max Dudler aus Berlin. Mitgearbeitet haben Jörg Jakubczak und Niklas Bahners. Der Siegerentwurf zeichnet sich dabei durch eine turmartige Landmarke als Blickfang aus. Die Hülle aus Ziegeln und eine große skulpturale Gebäudeausbildung sind wesentliche und am Ort Eisenbahnmuseum äußerst schlüssig verortete, wesentliche Gestaltungsmerkmale.

Bild: Stadt Bochum
Der zweite Preis in Höhe von 6.000 Euro geht an Reinhard Angelis - Planung Architektur Gestaltung aus Köln. Mitgearbeitet haben Michaela Muckhoff und Ulli Wallner. Der Entwurf setzt mit seiner bemerkenswerten metallischen Ganzkörperaußenhaut einen gut proportionierten Baukörper fast als Skulptur in Szene und setzt an diesem Ort einen besonderen architektonischen Akzent.

Der dritte Preis geht in Höhe von 4.000 Euro an die TPMT Architekten GmbH aus Berlin.
Verfasser ist Philipp Tscheuschler unter Mitarbeit von Matthias Tscheuschler und Lukas Urbicht.  Das junge Büro hat mit seinem feingliederigen Entwurf und seiner akzentuierten Fassaden- und Dachstruktur ein beachtenswertes Zeichen gesetzt.

Die Jury aus Politik, Bundesbauministerium, Eisenbahnmuseum, Stadt Bochum und Architekten wurde dabei von Vertretern der Bauabteilung der Oberfinanzdirektion NRW, der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte und dem Westfälischen Museumsamt beraten.

Das Eisenbahn-Museum zählt zu den 21 „Premium-Projekten“ des Bundes, die eine Jury im November 2014 deutschlandweit ausgewählt hatte. Als nationales Projekt des Städtebaus erhält es drei Millionen Euro, um bis zum Spätsommer 2018 ein Eingangsgebäude mit Gleisanschluss zu errichten. Der Regionalverband Ruhr (RVR) als  künftiger Eigentümer stellt dafür die benötigten Flächen bereit. Bis Ende Januar wird nun die Stadt Bochum mit den drei Siegern in einem Verhandlungsverfahren die weitere Umsetzung klären. Dann wird auch feststehen, welcher der drei  Entwürfe zur Umsetzung gelangt.

Pressemitteilung: Stadt Bochum

Update 09.09.2017 

Mit dem symbolischen „Ersten Spatenstich“ haben am Mittwoch (30. August) die Arbeiten am neuen Eingangsgebäude des Eisenbahnmuseums in Bochum-Dahlhausen begonnen. n nur zwölf Monaten sollen neben dem Parkplatz das neue Eingangsgebäude mit Empfang, Kasse, Museumsshop, Ausstellungsflächen und Sanitäranlagen sowie ein neuer Museumsbahnsteig entstehen. Der Entwurf des renommierten Schweizer Architekten Max Dudler sieht einen markanten Ziegelbau mit einem länglichen Gebäudekörper und einer weithin sichtbaren turmartigen Landmarke als Blickfang vor. Zusätzlich zum Engagement von Bund und Stadt wird der Bau maßgeblich gefördert durch den Regionalverband Ruhr (RVR).

Das Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen ist das größte private Eisenbahnmuseum Deutschlands und zugleich Ankerpunkt der Route der Industriekultur. Rund 50.000 bis 70.000 Besucherinnen und Besucher besichtigen jährlich den Ringlokschuppen, dieDrehscheibe und die mehr als 120 historischen Schienenfahrzeuge in den verschiedenen Hallen des denkmalgeschützten ehemaligen Bahnbetriebswerkes.

Pressemitteilung: Stadt Bochum

Bild: Max Dudler | Stadt Bochum
 

Neubau Web-Individualschule | In Bau

Auf dem Krupp-Plateau im Westpark soll im Sommer der Grundstein für den Neubau der Web-Individualschule gelegt werden, die seit 15 Jahre nach ihrer Gründung erstmals in ein eigenes Gebäude ziehen wird. Zu Zeit befindet sich die Schule noch im ehemaligen Hauptpostgebäudes an der Wittener Straße.

Das Bochumer Architekturbüro Kemper Steiner & Partner hat das Gebäude mit einer Bürofläche von rund 700 Quadratmetern entworfen. Knapp 15 Meter oberhalb des Niveaus der Alleestraße wird der Neubau mit einer farblich besonders gestalteten Fassade entstehen. Nach etwa einem Jahr Bauzeit soll die Schule im Sommer 2018 an diesem Standort ihre Arbeit aufnehmen. Dort gibt es dann Platz für 20 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Später kann die Schule noch erweitert werden, in dem das Gebäude um ein Geschoss aufgestockt wird.


Quelle: WAZ - Bochumer Web-Individualschule baut sich eigenes Haus


Bild: Kemper, Steiner, & Partner
Update 09.09.2017

Anfang Juli begannen mit dem ersten Spatenstich die Bauarbeiten für das Gebäude der Web-Individualschule im Westpark nahe der Jahrhunderthalle. Die Web-Schule wird nach der Fertigstellung von der Innenstadt in den Westpark ziehen. Sie mietet dort noch Flächen im Postgebäude.

Mittwoch, 30. August 2017

Seniorenresidenz Beethovenweg | In Bau

Die Belia Seniorenresidenz GmbH plant nach dem Haus in Riemke am Beethovenweg an der Ecke zur Stephanstraße in Wattenscheid eine weitre Seniorenresidenz zu errichten. Die Eröffnung soll Ende 2018 statt finden.

  • Lage: Beethovenweg / Ecke Stephanstraße - Wattenscheit
  • Wohn & Nurtzfläche: 4.109 qm
  • Davon Rohrstuhlgerecht: 34
  • Zimmergrößen: 17-21 qm
  • Bauherr:  Belia Seniorenresidenz GmbH
  • Fertigstellung: 2018 
Bild: Belia Seniorenresidenz GmbH
Update 30.08.2017

Auf dem freien Grundstück im Bereich Beethovenweg/Stephanstraße begann die Belia Seniorenresidenzen GmbH mit den Bauarbeiten für eine neue Anlage. Vorgesehen sind 80 Einzelzimmer zur vollstationären Pflege. Die Investitionssumme liegt bei rund zehn Millionen Euro. Das Gebäude besteht aus drei Obergeschossen und soll Ende 2018 eröffnet werden. Mit der Belia Seniorenresidenz Wattenscheid sollen circa 65 neue Arbeitsplätze entstehen.

Quelle: WAZ - Seniorenheim entsteht in Westenfeld